Jury - Clip (intern)

On   the road again
Jury zeichnet Quartett von Abitur-Plakaten aus

Wie die Beatles überquert die junge Frau in Frankfurt - mit Saxophon - einen Zebrastreifen, aber nicht auf der Abbey - , sondern Abi-Road. In kräftigen Farben wird das berühmte Cover der letzten Beatles-LP in ein originelles Abitur-Plakat an der Schiller-Schule verwandelt und von einer Jury als eines von vier Plakaten des zurückliegenden Jahrgangs 24 hervorgehoben.

 Die weiteren drei  Gewinner: ein Marathon-Läufer von der Musterschule spurtet über den Holbeinsteg auf die grafisch durchgestylte Skyline zu, Lotti vom Wöhler soll in ihren Fächern punkten wie Lotti Karotti beim Rübenziehen und an der Ziehenschule wird das Abitur schließlich zum Monopoly-Spiel mit Erlebnis-Feldern (Schule als Gsefängnis) und witzigen Ereigniskarten.



 Mit der Gesamtnote „Gut“ bewertete die Jur  vornehmlich aus Abitur-Absolventen*innen sowie Eltern, Lehrerinnen sowie schulfernen Fachleuten  - die  Endauswahl von 12 Frankfurter Abitur-Plakate des zurückliegenden Abitur-Jahrgangs  '24.  In den Bewertungen sind die Jüngeren mit den Eltern oder Lehrerinnen einig, was als  einträchtiges Verhältnis der Generationen zu deuten  wäre.

In den nun zur Veröffentlichung anstehenden  Urteilen werden in einem Videoclip über das Spitzen-Quartett hinaus alle zwölf Abitur-Plakate 2024  vorgestellt. Nach ausgewählten Beispielen des Clips lassen sich auch mit einfachen Mitteln überzeugende Plakate gestalten. Der Zuruf  „Du schaffst das!" wurde vielfach variiert bzw. abgelöst. Auch neue Formate ins Dreidimensionale wurden erprobt, die Mutter eines Wöhlerschülers erzählt mit Plastikfiguren die wechselvolle Schulerfahrungen ihres Sohnes als Comic auf den Latten einer Holz-Palette. 

 In den zahlreichen, über 600 gesichteten Abitur-Plakaten findet sich eine große Vielfalt an Titeln, Formen und Formaten. An der Jury im Rahmen des Projekts „Abi-Plakate als Spiegelbilder“ beteiligten sich u.a.Kathrin Höhne (Anna Schmidt), Lennart Lessnik, ehemaliger Wöhler-Schüersprecher, die Schulelternbeiratsvorsitzende an der Musterschule, Claudia Ehrhardt, HR-Kameramann  Tom Jeffers und die Kunstlehrerin Susanne Maier (Gagernschule).

Link auf Videoclip (noch intern)

Weitere Informatonen: 0170 22 11 942)

 


                                    

Dabei unterscheiden sich die Bewertungen durch die „Abitur-Generation“ und die Eltern-Generation in der neunköpfigen Jury kaum.
Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Dass Eltern oder Familie den Geschmack ihrer Abi-Kandidaten besonders gut treffen, wäre eine Erklärung. Eine weitere, dass generelle Kriterien für gelungene Plakate unausgesprochen geteilt werden. Also: originelle Botschaft, ansprechend in Text und Bild, handwerklich gut gemacht. 







 Angesichts der kleinen Stichprobe und der begrenzten Fragestellung können die ähnlichen Bewertungen der Plakate nicht zwingend  als ein Indiz für ein nahes, einvernehmliches Verhältnis zwischen Eltern und Kindern gesehen werden,  auch wenn andere reguläre „Jugendstudien“  eine solche Hypothese stützen würden. 

          Bei den Plakaten ist die genaue Urheberschaft mitunter nicht eindeutig auszumachen. Die Anzahl der Plakate aus Freundeskreisen und Schülergruppen sind in den letzten Jahren zurückgegangen, Eltern, insbesondere Mütter oder Familie in Teamarbeit dominieren. Manche Plakate   werden komplett in Druckereien gekauft, in anderen  Fällen skizzieren Eltern ihre Ideen und überlassen die Ausarbeitung „Profis“. 

C  Die  große Mehrzahl zeichnet, malt und gestaltet selber. An der spontan gebildeten Jury beteiligten sich u.a. Lennnart Lessnik, ein ehemaliger Schulsprecher, die Schulelternbeiratsvorsitzende an der Musterschule, Claudia Ehrhardt, Kameramann  Tom Jeffers und die Kunstlehrerin Susanne Maier.



           







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