ABSCHIED & NEUBEGINN

    Motivation per Abitur-Plakat - Online guide  

            Ist der Frühling einmarschiert, schlagen sie schnell aus: nicht nur die Bäume, sondern über Nacht auch Hecken, Sträucher und sogar Zäune . Die  "Blätter" sind nur pixelig grün, es sind Plakate - Wildwuchs vom Stamm der Kritischen mit Häuptling Habermas.

    Im besten Sinne plakativ wollen Freundes- und immer mehr der Familienkreis auf die wichtigen Abschlussprüfungen aufmerksam machen, Anteil nehmen, unterstützen, ggf. ermuntern kurzum: in den verschiedensten Formen mo-ti-vieren die Lern- und Leistungsbereitschaft zu erhöhen - vornehmlich beim Abitur, aber nicht nur dort. 

Im Rahmen dieser Ausstellung laden wir Sie ein auf ei nem einseitigen Bogen die ausgewählten Plakate

 

-  nach ihrem "motivierenden" Charakter auf der         Notenskala (0 bis 15 Punkte) einzustufen und 

 -      in einer Übersicht zu markieren, welche Faktoren      der Motivation (gemäß  Forschung:Aussicht auf            Mohlstand, Sicherheit, hoher Status, Anerken-            nung, er...) im jeweiligen Plakat eine Rolle       spielen. Konkrete Auswirkungen auf Verhalten oder

Noten sind kaum zu messen, aber kurze Interviews liefern  Hinweise, wie diese "Unterstützung wahrgenommen wird. Die Ausstellung bietet einen

zwanglosen, offenen Rahmen für klärende Gespräche

mit betroffenen Schülern und Schülerinnen. 




hlesem Begleit-Blog können Sie zu jedem Plakat

Hinweise, Erläuterungen und Reaktionen abrufen.




-

Zehn Plakate im "Sehtest"




 

Ob und wie das gelingt, können Sie für sich ohne Einleitungen, ohne Kommentare Dritter an den hier im Raum ausgestellten Abitur-Plakaten ersehen - und Ihre Einschätzung als Kommentar auf dieser Blog-Seite mit Ihrem Handy  vermerken. Zu jedem Plakat in der Ausstellung finden Sie in diesem Begleit-Blog eine kurze Seite mit Foto samt Erläuterungen und einem redaktionellem Votum zum motivierenden Charakter (Gelb markiert)


  Warum sich das in 30 Jahren  
zum Brauch entwickelt hat und wie sich Frankfurt darin  spiegelt - von Banksy&Beatles; über Brücken, über Banken zu Goethe, van Gogh bis in den 7. Himmel..

     Der Reihenfolge der ausgestellten Plakate folgen die jeweiligen Anmerkungen,  


1  Der Lauf 

Muster Schule, 2024


Findean Sie dieses Plakat Nr. 1 der Ausstellung ansprechend?       

          
-Der Eiserne Steg verbindet den Römerberg mit Sachsenhausen - und mit Offenbach im literarischen Sinne. Auf  Bernstein farbenem Meer zu Menschen fremder Zunge; Zitat aus Homers Gesängen in der Odyssee ziert eine Tafel  an der Spitze der Brücke gefertigt von einem Künstler aus Offenbach



  2  Im 7. Himmel

   Drama am übergroßen Nachthimmel. Verschlinkt ein Wirbelsturm die  guten Sterne? Sieht der Künstler sich bedroht ?- Das Plakat schiebt den Kampf beiseite,  verwandelt alles ins Positive: in einen Traum vom Abitur, die Pokal-Sterne zum Greifen nahe, ein innig    umschlungenes     Paar im  7.  Himmel. Im Vergleich ist  zu ahnen, was eine starke Motvation ausmacht. Immer diejenige, die zum Charakter  passt.
     Der 7. Himmel ist in Frankfurt ein Restaurant nicht unweit der Musterschule und wohl vor allem:  der Balkon des  Römers,  wo Meistermannschaften die Pokalschale -  wie auf dem Plakat-  gen Himmel strecken.
    Wer sich auf dem Römerberg ordentlich streckt,             kommt also dem siebten Himmel nahe wie die                 Brautpaare, die hier getraut werden. Rekord: 11.11. 21.
 
SGE feiert Euro-Champion-Titel auf Römer-Balkon.








V          3  Gewuppt 
 
"Du schaffst das!“ – Dieser Zuruf wurde rasch variiert mit „Rocken“ und „Wuppen“,  bevor „You can!"  dank   Obama aufkam.
Gleichwohl waren  die  Abitur-Plakate kein US-Import, sondern heimische  Entwicklungen : Kreide auf Frankfurter Pflasterstein  anfangs. Apropos Pflasterstrand -West, Ost

(I

          
 4 4   4 Sporttableau
  Die Referenz auf sportliche Haltungen und Leistungen zählt in den letzten Jahren zu den großen Konstanten der Plakat-Motive.
Hinter der Eintracht spielt der Breitensport v.a. der TG Bornheim eine große Rolle.Die sportlichen Erfolge – von Marika Kilius , Tilly Fleischer und Didi Türow - sind im dortigen Sportmuseum zu bewundern

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